13. Woche Neuseeland - Südinsel

Montag, 8. May 2006 bis Sonntag, 14. May 2006
Montag, 8.5.06
Oamaru City
Viel haben wir heute nicht mehr gemacht. Wir sind gemütlich aufgestanden, haben gemütlich gefrühstückt, dann ausgiebig das 'free' Internet genutzt! Eigentlich länger als wir wollten... man surft einfach so dahin... :o) Nach Mittag sind wir dann in die Stadt aufgebrochen, die Straße hier rauf und runter. Es war auch genug, denn es war soooo kalt!! Wir hätten heute ruhig unsere Winter-Daunenjacke anziehen können! :o( Mit der Stadtmap vom i-Site sind wir dann losgezogen.
Nach einem kl. Snackburger (2$) beim KFC waren wir gestärkt und sind noch ein wenig umhergelaufen. Es gibt viele nette Shops hier, aber es ist mal wieder nix los. Wieder im Hostel hab ich eine Apple-Ricotta-Pie gebacken. Seitdem ich hier fertig Mürbeteig gefunden hab, backe ich jetzt liebend gern Pies und Käsekuchen! ;o) Während ich gebacken habe, hat der Max noch für den Oblog gearbeitet. Auf Nacht gab's dann Steak mit Kartoffel-Veges-Ei-Salat! (Steak war diese Woche im Angebot, da kann man einfach nicht widerstehen!) ;o).Dienstag, 9.5.06 Oamaru City, Lookout Hill, Bushy Beach
Wir sind heute in die Stadt, diesmal war das Wetter schon besser wie beim letzten Mal. Wir sind in die Oamaru Gardens gegangen, dieser botanische Garten war zwar nicht so groß wie in Dunedin, aber auch recht schön. Es gab einen chinesischen Garten mit roter Brücke und einem kleinen Wasserfall und Bachlauf, sowie einen großen steinernen Torbogen mit einem Springbrunnen dahinter. Wie so oft gab es auch hier einen Rosengarten, in dem immer noch, obwohl bereits so kalt, diverse Rosen in rottönen leuchteten. Der obligatorische Ententeich (Duckpond) darf da natürlich auch nicht fehlen, diesmal gab es allerdings neben den auch bei uns bekannten Enten auch ein paar einheimische dunklere und absolut weiße Enten zu sehen. Immer wieder kamen wir an farbigen Pflänzchen vorbei bis wir an einem Käfig mit einheimischen Tauben und Hühnern vorbeikamen. Daneben haben wir einen grünen Papagei mit Ahornsamen gefüttert, der hat sich sehr gefreut. Es gab mehrere bunte Papageien und Tauben zu bewundern. Über einen kleineren Park sind wir zum Hostel zurück.
Dort haben wir uns das Auto geschnappt und sind zum Lookout gefahren. Oberhalb der Stadt kann man über diesen Lookout einen tollen Blick auf Hafen und Oamaru erhaschen. Beim Lookout haben wir sogar einen kleinen Hoppelhasen gesehen! Der hat friedlich im Gebüsch vor sich hingenagt. Das war vielleicht süß! ;o) Danach sind wir zur Bushy Beach gefahren, wo man normalerweise auf Nacht die yellow-eyed Pingus sehen kann. Wir waren aber am Nachmittag dort, also keine Pingus, aber dafür 2 Seals! Wieder im Hostel haben wir erstmal Kaffee und Kuchen gegessen. Auf Nacht haben wir uns einen Snack gemacht, Sesamkekse mit Käse und Thunfisch. :o)
Mittwoch, 10.5.06 "Rudis Geburtstag!" Oamaru, Waitaki Dam, Aviemore Dam, Benmore Dam, Lake Pukaki, Mount Cook
Bei schönem Wetter sind wir heute los, und das hat Spaß gemacht. Es war ein wunderschöner Tag heute! Kurz nach Oamaru sind wir auf den SH83 abgebogen um nach Omarama zu fahren. Auf dem Weg, der entlang eines breiten Flussbettes geht (den man nur ab und an sieht) kommt man ein paar mal an Staudämmen vorbei. Beim ersten Damm, am Lake Waitaki, haben wir nur am Straßenrand gehalten um das Gebäude neben dem Damm zu fotografieren. Beim zweiten Damm sind wir erst vorbeigefahren, dann kurz umgedreht, der war sehr schön zum anschauen! Ein kleiner See, Lake Benmore kam schon bald in Sicht, man konnte auch hier einen Damm sehen, da fuhren wir dann auch hin, machten ein kurzes Rundumfoto und später kamen wir am See vorbei, man konnte zur Anlegestelle hinfahren, das taten wir auch, denn wir fanden die herbstfarbenen Trauerweiden einfach so schön! Beim See kamen gleich ein paar neugierige Enten auf uns zu und wir gaben ihnen ein paar Weathbix (trockene Waffelriegeln) und obwohl sie eigentlich recht scheu waren, aßen sie dann doch mit der Zeit alles auf. Wir fuhren weiter nach Omarama. Dieser Ort war nicht so berühmt, denn auf Nacht wussten wir nicht mal ob es ein Supermarkt hat! ;o) Auf dem Weg nach Aoraki/Mt. Cook Town fuhren wir beim Buscot Station Hostel vorbei, luden unsere Sachen ab und fuhren weiter. Die Gegend hier ist wunderschön, trocken mit viel Steppengras und man kann schon die Berge vor sich sehen, denn schließlich ist man ja schon auf über 500m. Nachdem wir kurz nach Twizel auf den SH80 abgebogen sind fuhren wir gleich am Lake Pukaki entlang. Dieser See ist riesig, vor allem lang und erstreckt sich über fast 50 km entlang des SH80 bis kurz vor Mt. Cook Town. Mitten am Weg gab es dann den Peters Lookout, ein fantastischer Viewpoint um den Mt. Cook und den See zu überblicken! Wir machten gleich ein Panoramafoto! Langsam kamen immer mehr Berge (mit Schnee) in Sicht und die Landschaft blieb unverändert schön! Ich muss sagen, es war mal wieder eine der schönsten Strecken hier in NZ. Vor allem der Lake Pukaki hatte heute eine außergewöhnlich schöne türkis-hellblaue Farbe. Als wir in Aoraki/Mt. Cook ankamen fuhren wir gleich zum Hooker Valley weiter, denn dort wollten wir zwei Walks gehen. Am Parkplatz angekommen gingen wir ca. 30 Min. return den Hooker Valley Track bis zum Lookout. Dort hatte man einen schönen Blick auf Mt. Sefton (3158m) mit seinem breiten riesigem Huddleston Glacier der in dem Stocking Glacier (auf The Footstool 2764m) überging. Es lag bereits viel Schnee auf den Gletschern, wir hörten auf dem Rückweg zum Parkplatz plötzlich ein lautes Donnern und sahen aber linkerseits von Mt. Sefton in dem Glacier nur noch eine Staubwolke aufsteigen! Wow, zuerst dachten wir hmm es donnert, dann hörte das donnern aber nicht auf und dachten, ein Flieger?? Bis wir dann die Staubwolke sahen. Vom Parkplatz aus gingen wir den zweiten Walk, Kea Point. Auf dem Parkplatz noch sahen wir wie ein großes Stück Schnee (wahrscheinlich mit ein paar Brocken Eis) wieder nach unten fielen, dann gab's einen großen Kracher und die Staubwolke kam wieder! Vor lauter schauen kann man da gar nix mehr sagen!! Es war sooo krass, vor allem wenn man echt mitkriegt wie ein riesengroßes Stück nach unten fällt, das schaut so beeindruckend aus! :o) Wir gingen 1 Std. return zum Kea Point, wir hörten auch noch ein paar Mal das Eis knacken, dachten so jetzt kommt gleich wieder was, aber es kam nix mehr... :o( Vom Kea Point aus konnten wir in den Wolken den Mt. Cook sehen, wir blieben ca. 15 Min. dort bis es ein wenig auflockerte. Wieder am Auto fuhren wir kurz zum i-Site, der grade zumachte (kurz vor 4) und zurück zum Hostel. Dort machten wir uns Spaghetti mit Hack-Veggis. :o) Wir ratschten noch ein wenig mit Tony, dem Besitzer des Hostels und der 7000 ha großen Merino Sheep (Schafe, 6000) und Cattle (Rinder, 2000) Farm.
Donnerstag, 11.5.06 Omarama Buscot Station
Den ganzen heutigen Tag war schlecht Wetter. Es hat von ca. 9 Uhr vormittags bis um ca. 6 abends geregnet, mehr oder weniger stark. Es war düster und grau, einfach kein Wetter um die Gegend unsicher zu machen, so blieben wir den ganzen Tag im gemütlichen Hostel bei Tony. Wir haben ja gestern ein paar Panoramabilder gemacht und heute haben wir mal die Camara CD auf dem Notebook installiert und siehe da, man klickt nur auf einem Symbol und das Bild wird von alleine zum Panoramabild!! ;o) Klasse... wir waren begeistert! Den restlichen Nachmittag hab ich noch Tagebuch nachgeschrieben und Fotos sortiert und zusammengesetzt. Auf Nacht haben wir uns mit den tollen Kartoffeln von Tony einen Kartoffel-Auflauf gemacht. Später auf Nacht haben wir uns noch nett mit zwei Mädls unterhalten, die sind hier vom Mt. Cook vorbeigekommen und wollen morgen durch den Lindis Pass nach Wanaka/Queenstown weiterfahren. Zuerst dachte ich, die eine ist auch Ausländerin (keine Englischsprechende), aber falsch gedacht!! Die zwei Mädls waren nämlich aus Irland! Und die haben einen sehr eigenen Akzent, d.h. sie sprechen das 'a' wie ein a, ganz komisch, ich brauchte ne Zeit um mich umzustellen, aber die reden echt klasse sonst, nicht so lustig wie die normalen Engländer. (Mit "Oh, you know!" und "It's nice, isn't it?" so richtig tussenmäßig) Deshalb haben wir uns echt super mit ihnen unterhalten, mal wieder klasse unser englisch zu praktizieren, wenn man wieder länger alleine reist, fällt man immer wieder auf deutsch zurück, leider.
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Coming sometime...
