Markus & Blanca - Round the World

Willkommen zu Markus' und Blanca's Blog der großen 2006 Weltreise über NY, LA, Nadi/Fiji, Neuseeland, Australien, Singapur

Welcome to Markus' and Blanca's Blog of the great World-Tour 2006 - NY, LA, Nadi/Fiji, New Zealand, Australia, Singapore

Montag, Januar 30, 2006

New York: Freitag, Samstag, Abreise

Freitag, 27. Januar 2006

5. Tag - Interpid-Flugzeugträger, Staten Island Ferry

Endlich war es heute nicht so windig wie die letzten Tage! Wir haben uns erst ein kl. Frühstück gegönnt, bei einem Stand (2 Donuts, 1 Kaffe, 1 Heiße Chocolate, 2,5$) und sind mit unserem Frühstück in ein Bus eingestiegen. Wir sind heut zum ersten Mal Bus gefahren in N.Y.! Wir haben ja eine 7-Tages-Karte die für öffentliche Verkehrsmittel gültig ist, auch für Bus. Max wollte unbedingt den Interpid-Flugzeugträger sehen, der am Hudson-River angedockt ist. Nachdem wir erst überlegt haben, ob wir überhaupt reingehen (Eintritt je 16,50$), haben wir uns aber dennoch entschlossen rein zu gehen. Unten am Pier neben der Interpid ist auf einer Plattform eine Concorde der British Airways ausgestellt. Man kann reingehen und sogar das Cockpit anschauen. Auch unten am Pier stehen noch ein paar Panzer und ein großes Stück „Berliner-Mauer“-Original. Im Träger drin, ist ein Museum drin, mit ein Paar Fightern, Raketen, Bombern, die Geschichte der Interpid vom ersten Schiff bis zum letzten Flugzeugträger. Die Intrepid war seit Anfang der 40er Jahre im Dienst und bei den größten Schlachten gegen die Japaner maßgeblich beteiligt und wurde durch Kamikaze-Flieger stark beschädigt, jedoch im Laufe der Jahrzehnte bis in die 70er immer dem neuesten Stand angepasst. Es sind sogar Negativbilder vom 11. Sept. 2001 ausgestellt, da hat die Interpid das FBI für Ermittlungen untergebracht und war für die Öffentlichkeit gesperrt. Oben am Deck stehen wieder ein paar Maschinen, unter anderem eine Black Bird (A12 schnellster Bomber, schnellstes Flugzeug der Welt).

Wieder unten am Pier sind wir nach Staten Island mit der Staten Island Ferry gefahren. Da es schon spät war (wir haben viel Zeit auf der Interpid vertrödelt) haben wir in der Dämmerung die Freiheitsstatue und die Skyline Manhattans und New Jersey gesehen. In Staten Island gibt es aber nicht besonders viel zu sehen, also haben wir die nächste Fähre zurück genommen. Da war bereits die Sonne schon untergegangen und wir konnten Brooklyn und die Brooklyn-Brigde beleuchtet sehen. Wir sind mit der Subway wieder Richtung Uptown gefahren und mittendrin, als wir in Greenwich Village bei der University gehalten haben, ist uns die Idee gekommen, wieder zu Moxa-Coffee zu gehen. Nach einem kl. Spatziergang sind wir bei Moxa angekommen und haben uns diesmal 2 Suppen (Karotten u. schw. Bohnen, scharf) gegönnt, mit natürlich 2 Mexican spiced Cocoas. Als wir da so sitzen und essen, fällt uns neben uns ein junges Mädl auf, das mit einem älteren Herrn über diverse Interessante Sachen redet. Sie erwähnt mal sie war vor kurzem in Deutschland. Wir warten das Ende des Gespräches ab und fragen sie, ob sie deutsch kann. Tja, wie wir später raus fanden, heißt sie Chrissie, lebt in Los Angeles (nicht weit von unserem Hostel) und ist nur heute in N.Y. um ein Vorstellungsgespräch mit einem Professor zu führen, weil sie sich an div. Unis beworben hat. Sie ist zum ersten Mal in N.Y. ein wenig desorientiert, aber sehr nett. Wir nehmen sie mit, holen mit ihr ihren Koffer (den hat sie einfach in ein Kaffee stehen lassen!) und gehen zur Penn. Station um dort was zu essen. Sie erklärt uns diverse Sachen, da sie ja schon seit fast 2 Jahren in Los Angeles wohnt, z. B. über die Esskultur der Amis. Das Lokal in dem wir waren war ein asiatisches Restaurant. Die Bedienung war sehr nett, es ist lustig, die Amis bestellen anscheinend alle am Anfang alles, und es wird in die Mitte des Tisches gestellt. Jeder bekommt Teller und isst einfach überall mit! Chrissie hat uns erklärt, dass die sich da teilweise überfressen, weil es so üblich ist, wenn sie schon mal essen gehen, bestellen sie meist 3-4 Vorspeisen und Gerichte, und angeblich streiten sie sich dann wer bezahlen darf. Man bekommt meist sogar die Rechnung während man isst (weil die Läden viele Tische durchkriegen wollen), das ist nicht unhöflich. Man kommt, isst, bezahlt, geht. Und das geht sehr schnell bei den Amis. Wir haben Chrissie noch zur Pennsylvania Station gebracht, da fährt auch der Amtrak-Zug weg. Es war nett mit ihr, sie hat uns ihre Handy-Nr. gegeben, wir sollen sie anrufen, wenn wir in L.A. sind. :o)

Samstag, 28. Januar 2006

6. Tag – Central Park, Flatiron Building, N.Y. Public Library, Brooklyn Promenade

Sonniges Wetter begrüßte uns als wir in den Central Park gingen. Da heute Samstag ist, sind unheimlich viele Leute im Park und es ist irgendwie schön. Viele gehen mit dem Hund spazieren, sehr viele joggen (anscheinend ist auch gerade ein Marathon im Gange!), vor allem um den Jackie Onassis Reservoir. Der Central Park ist ja zurzeit ein wenig dürftig bewachsen, aber manche Bäume fangen jetzt schon an zu grünen. Der Park ist sehr schön angelegt und obwohl ja Straßen mit Autos durchgehen, ist es trotzdem ein ruhiger Fleck mitten in der Stadt. Ich denke im Sommer ist es wunderschön hier! Es gibt einige kleine Teiche/Seen, mit Gänsen und Enten darauf, die sich, genauso wie die Scharen von Spatzen sehr über ein wenig trockenes Brot von uns gefreut haben. Wir haben uns das Guggenheim Museum, welches gleich neben dem Park liegt, von außen angesehen, aber viel gab es nicht zu sehen, es war in Renovierung! (wie so manch andere Gebäude hier in N.Y.) Mit dem Bus sind wir zum Madison Square und haben dort eigentlich ein KFC gesucht, vergeblich. Frustriert sind wir die Straße entlang und als wir an einem Coffee-Haus vorbeigehen, haben sie eine Werbung mit Peach-Parfait, wir gehen rein und wie üblich: Nein, haben wir nicht! Wir haben leider festgestellt, dass das hier oft der Fall ist! Die Geschäfte machen Werbung mit Sachen die sie entweder nicht haben oder eigentlich nicht gern anbieten, und 3 x nachfragen ob man’s wirklich haben will, wie wenn es vergiftet wäre. Auf dem Weg zur Bibliothek von N.Y. sind wir am Flatiron Building vorbei gekommen (teilweise natürlich in Renovierung!). Als wir endlich in die Library rein sind (nach Security-Check, was hier voll normal ist, wenn man solch alte und wichtige Gebäude betritt) konnten wir mal sehen, wie hier eine richtig große öffentliche Bibliothek funktioniert! Man sucht sich die Bücher per Computer oder Karten aus, bestellt sie quasi und holt sie dann ab. Es gibt zwei riesige Lesesäle wo man dann das ausgewählte Stück lesen kann. Ins Archiv der Bibliothek kommt man gar nicht hin. Interessant war noch ein anderer Raum mit Welt- u. Landkarten diverser Zeitspannen. Es gab alte Weltkarten, Europakarten und natürlich New York und Umgebung, wie sich die Umgebung verändert hatte im Laufe der Jahre. Am Anfang des Raumes stehen eine Weltkugel, (ca. 600 Jahre) alt und sehr schön (aus Messing vermuten wir) und die erste gedruckte Bibel auf Latein. Die Bibliothek ist an sich sehr schön, riesengroß mit vielen Säulen innen (aus weißem Marmor), Steingeländer und Wand- u. Deckenbemalungen. Danach sind wir erneut zur Grand Central Station, weil wir mit der Subway nach Brooklyn fahren wollten, um die Skyline von Manhattan zu sehen. Die Grand Central ist ja die älteste Station/auch Bahnhof und wunderschön, von außen wie von innen. Beim letzen Besuch hatten wir sie nur von außen fotografiert. Sie ist sehr groß mit einer beeindruckenden Wartehalle und liegt mitten in Manhattan, die Züge sind alle unterirdisch angebunden. Unter der Wartehalle gibt es noch einen sehr großen Food Court, in dem man günstig Kost aus aller Welt essen kann. Nachdem wir in Brooklyn angekommen sind war bereits der Abend hereingebrochen und wir mussten noch ein gutes Stück zu Fuß laufen um bis zur Promenade vor Brooklyn zu kommen. Von dort bietet sich ein atemberaubender Blick auf die Skyline von Manhattan sowie die Brooklyn-Bridge. Von Miss Liberty ist leider nicht sehr viel zu sehen, die ist für ihre relativ kleine Statur einfach zu weit weg. Mit einer vollkommen überfüllten U-Bahn A ging’s dann ziemlich langsam (um die Uhrzeit wird an jeder Haltestelle gehalten) zurück ins Hostel. Nun mussten wir das erste mal Wäsche waschen, zum Glück gibt’s im Basement des Hostels eine Wäscherei mit einigen Waschmaschinen und Trockner. Das Waschpulver ist am Automaten erhältlich und die Maschinen schlucken alle lediglich Quarters (25Ct). Während die Maschinen recht flott arbeiten brauchen die Trockner eine halbe Ewigkeit, bis unsere Wäsche einigermaßen trocken ist. Morgen ist bereits unser Abreisetag, was ziemlich schade ist, denn jetzt haben wir uns grad so richtig an NY gewöhnt und müssen schon wieder aufbrechen...

Sonntag, 29. Januar 2006

7. Tag – Weiterreise nach L.A.

Pünktlich um 8:20 Uhr sind wir beide aufgewacht, wie schon öfters diese Woche. Der Blick aus dem Fenster munterte uns nicht besonders auf, wolkig und düster. Nettes Wetter zum Abreisen, machte es uns nicht so schwer, bei so einem Wetter zu verschwinden. Wir wussten nicht, was wir in den verbleibenden 4 Stunden machen sollten, so sind wir dann noch zum Lincoln Center bei uns um die Ecke gegangen. Das ist ein Opern- und Theaterhaus, nett gebaut, aber bei dem Wetter hat es keinen guten Eindruck gemacht. Langsam hat es angefangen zu regnen und wir waren bester Laune, auch weil unser Metro-Wochenticket, welches wir Sonntag Abend gekauft hatten heute abgelaufen war :o(! Unser Gepäck haben wir wenigstens für ein paar Dollar im Hostel lassen können. Das Museum für American History, welches ca. 5 Blocks vom Hostel entfernt liegt, hat uns auch nicht recht begeistern können, und für einen Besuch war die Zeit zu knapp und so sind wir in ein Starbucks Coffee und nach ein paar Coffees hatten wir auch genug von Starbucks und sind wieder zum Hostel zurück um unser Gepäck zu holen. Wir mussten wieder eine neue Subway-Karte kaufen, 2$ pro Person (inkl. einem Aufschlag, da eine Generalüberholung der Subway ansteht). Nach ein paar Umwegen (die Subway-Karte ist nicht ganz korrekt, aus Linie E wird plötzlich F und die Durchsage haben nicht mal die 2 Kanadier verstanden, die auch zum Flughafen wollten) sind wir am JFC Airport angekommen und konnten bei Quantas einchecken. Das Terminal ist zweckmäßig, d.h. man fühlt sich nicht gerade wohl in den 2 Stunden, die wir hier noch herumsitzen. Dann ist Max noch aufgefallen, daß unser süßes Allround-Messer-Gabel-Löffel-Set noch in seiner Jeans war und am Security-Check für immer verloren wäre. Also haben wir kurzerhand noch meinen süßen kleinen Rucksack mit eingecheckt. Hoffentlich sehen wir ihn jemals wieder...

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Coming soon...