Markus & Blanca - Round the World

Willkommen zu Markus' und Blanca's Blog der großen 2006 Weltreise über NY, LA, Nadi/Fiji, Neuseeland, Australien, Singapur

Welcome to Markus' and Blanca's Blog of the great World-Tour 2006 - NY, LA, Nadi/Fiji, New Zealand, Australia, Singapore

Mittwoch, Februar 01, 2006

Los Angeles: Montag - Dienstag

Montag, 30. Januar 2006

1. Tag - Los Angeles Hollywood Sign

Nachdem unser Flieger (Boeing 747-400) mit ca. 2 Std. Verspätung los geflogen ist, sind wir mitten in der Nacht in Los Angeles angekommen. Gelandet sind wir um kurz vor halb elf, aber wir haben die Metro nicht mehr erwischt und mussten den Bus nehmen, was natürlich viel länger dauert. Über Umwege und düstere Gegenden (allgemein ist in L.A. auf Nacht, ab 8 Uhr nix mehr los, auf den Straßen ist keiner, die sind menschenleer bis auf ein paar Besoffene und Penner, so unsicher haben wir uns nicht mal in N.Y. gefühlt) sind wir endlich nach über 2 Stunden am Hollywood Blvd/Schrader Blvd angekommen und mussten nur die Straße runtergehen zu unserem Hostel. Um kurz vor 2 sind wir dann endlich eingeschlafen (schlafen konnten wir nicht wirklich, wir haben einen hohen Piepston im Zimmer, wahrscheinlich von der Heizung). Nichts desto trotz sind wir aber um 8 Uhr schon wach gewesen und haben uns selbst Pancakes zum Frühstück machen dürfen, hier gibt’s „Free Pancake Breakfast“ d.h. wir haben ja eine Küche und Zubehör, das Hostel stellt den Pfannkuchenmix bereit und man macht sich selbst amerikanische Pfannkuchen (an Max Eltern: ja, die komischen Liwanzen). Eigentlich wollten wir mal einen freien Tag einlegen, da unser erster Eindruck von L.A. total 'Scheiße' war und mir die Fersen vom Latschen in N.Y. wehtun, aber wir haben hier ein paar Deutsche getroffen, Kinga und Andi aus Rosenheim! Die beiden wollten heute zum „Hollywood“-Sign rauf gehen, also haben wir uns entschlossen mitzumachen. Der Spatziergang war lang und schwitzig, aber es hat sich voll rentiert! Die Häuser auf dem Hollywood-Hill sind schön südländisch angelegt und vom Hollywood-Sign haben wir schöne Aufnahmen ganz aus der Nähe machen können. Auf Nacht haben wir uns noch für das „All-you-can-eat-BBQ“ für 5$ eingetragen, das wir voll genossen haben. Es gab Hamburger und Hot Dogs mit Nudelsalat soviel man essen konnte, das Fleisch wurde gegrillt. Das hat uns dann doch ein wenig mit dem schmutzigen runtergekommenen L.A. versöhnt.

Dienstag, 31. Januar 2006

2. Tag – Venice Beach, Santa Monica

Hier um die Ecke ist ein echt guter Supermarkt, der auch mal normale Sachen für ‚übliche’ Preise hat. Max hat für uns Frühstück geholt: 3 kl. Baguette-Brötchen, Schinken, Toastkäse, 1 Tomate und Pfirsich-Marmalade! Echt lecker, endlich mal ein wenig gscheid’s Frühstück! Solche Sachen gab’s nicht in N.Y.. Gestern hatten wir mit Kinga und Andi ausgemacht, dass wir nach dem Frühstück nach Venice Beach fahren. Gesagt, getan! Wir nahmen den Bus vom Hollywood Blvd (ja, das berühmte Hollywood Blvd mit den Sternchen drauf, die aber fast keiner kennt, da muss man ewig gehen, bis mal ein bekannter Name kommt und die Geschäfte in der Straße sind nicht wirklich beeindruckend, eher runtergekommene Tatoo-Läden, Dessous (eher für Nutten) und Läden die man sich nicht wirklich vorstellt, dass sie ausgerechnet HIER sind!! Ganz früher soll es angeblich noch schlimmer gewesen sein, angeblich ne Nutten-Mile mit Drogendealer, mittlerweile kann man auf Nacht rausgehen, tut aber keiner, weil hier niemand wirklich wohnt). Nach ca. 1 Std. sind wir in Venice Beach angekommen. Der Blick aufs Meer war schon schön, obwohl hier auch nicht wirklich was los war (wahrscheinlich weil hier ja jetzt Winter ist). Wir sind durch den Sand/Fußweg entlang dem Strand rauf nach Santa Monica gestapft. Santa Monica ist schöner zum anschauen, nicht mehr so viele „schlimme Läden“ wie in Venice auch noch sind, mehr Wohnhäuser aber auch wenig Leute unterwegs. Das Pier war schön zum anschauen, wir haben dadurch einen guten Blick auf die Strandgegend bekommen, aber das war auch das einzige wo mehrere Leute waren. Wir sind noch in eine Shopping Mall in dem Food Court gegangen, um Mittag zu essen. Da machten wir auch unsere erste Erfahrung mit amerikanischem Eis, d.h. doppelte Portionen wie daheim. Der Weg zurück war ein wenig lang, die Dämmerung setzte bereits ein. Wir fuhren dann endlich mit der Red Line Metro (U-Bahn in L.A., richtig neu und schön!) nach Hause.





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