Markus & Blanca - Round the World

Willkommen zu Markus' und Blanca's Blog der großen 2006 Weltreise über NY, LA, Nadi/Fiji, Neuseeland, Australien, Singapur

Welcome to Markus' and Blanca's Blog of the great World-Tour 2006 - NY, LA, Nadi/Fiji, New Zealand, Australia, Singapore

Montag, März 20, 2006

4. Woche Neuseeland - Südinsel


Montag, 06. März 2006 - Sonntag, 12. März 2006

Montag: Interislander Ferry, Abfahrt von der Nordinsel, Ankunft auf der Südinsel, Picton, Nelson
Wir haben ja unsere Überfahrt auf die Südinsel schon vorher gebucht, für 2 Uhr nachmittags, so haben wir heute noch Zeit genug um unsere Zeit mit Shopping zu vertrödeln (Warehouse, Pack'nSave). Der Check-in war zu unserer Überraschung sehr einfach, man fuhr einfach zu einem Schalter, zeigte dem Mann die Reservierung und man durfte in einer Schlange parken. Eine dreiviertel Std. später durften wir auch schon auf die Fähre fahren. Ziemlich pünktlich fuhr die Fähre dann Richtung Picton. Ich bin mal während der Fahrt an die Rehling, die Gegend um Picton, der Marlborough Sound ist wunderschön! Man könnte unendlich viele Bilder machen von ein und derselben Stelle, es wäre immer was Neues! Die Fähre hat genau 3 Std. gebraucht, bis sie in Picton angelegt hat. Als erstes durften die LKW's rausfahren, dann die Autos und zum Schluss die Bahn. Es ist schon Wahnsinn, wie groß doch eine Fähre ist! Die "Aratere"-Fähre hatte zwei Ebenen, unten die Bahn, oben die LKW's, Autos u. Motorräder. Es gibt ja eigentlich keine andere Verbindung zwischen Nord- u. Südinsel außer mit der Fähre! Wir fuhren am Meer entlang, die Landstraße nach Nelson. Es war eine wunderschöne Strecke, wir haben immer wieder gehalten, weil die Aussicht einmalig war! Man sieht den Marlborough Sound, die Fjorde, Buchten. Die Vegetation ist hier nicht so trocken, mehr Nadelbäume, aber auch Farnen und tropisch (Palmen). In der Dämmerung sind wir dann in Nelson angekommen. Unser Hostel haben wir gleich gefunden, Alan's Place. Es ist gemütlich, die Küche ist super ausgestattet (sogar Muffin-Backformen) und die Leute sehr nett. Deutsche gibt's hier auch viele! Auf unseren Betten war sogar ein Shortbread (engl. Kekse, die wie Vanillekipfel schmecken) in Folie eingepackt! Voll süß!

Dienstag: Nelson Innenstadt
Bis Mittag haben wir nicht viel gemacht, wir haben unseren Blog im Notebook auf Vordermann gebracht. Es ist schon schockierend, wie viel Zeit es in Anspruch nimmt! Nun gehen wir dann mal in die Stadt um es bei einem Internetcafé online zu stellen. ;o) Nach einer Std. war dann der Blog auch schon online und wir sind up to date! Weil es eben immer ca. 1 Std. dauert bis die Woche samt Bilder online ist, möchte der Max den Blog umbauen, eigentlich neu machen. Wir haben vom Hostel Fahrräder ausgeliehen, umsonst, und sind in die Stadt geradelt (mit Helmen, Helmpflicht!). Es ist voll schön Wetter hier, heute haben wir uns wieder einschmieren müssen, damit wir keinen Sonnenbrand bekommen. Nach einem gemütlichen Spaziergang durch Nelson und beim i-Site vorbeischauen, sind wir zu der großen anglikanischen Kathedrale auf dem Hügel, wo die Fußgängerzone anfängt. Ausnahmsweise war die Kirche offen, sogar die Orgel hat gespielt. Am späten Nachmittag ist es ein wenig bewölkt gewesen, es wollte regnen, hat es aber nicht geschafft. Wir sind wieder zum Hostel geradelt und haben uns ne Suppe und Toast gemacht. Max hat dann noch angefangen sein "Oblog" zu programmieren. (Das neue Blog, falls es irgendwann mal fertig wird! ;o) Am Abend ist dann der Nick (aus Halifax, Canada) noch dazugekommen und die Sachi (aus Japan). Wir haben einen gemütlichen und lustigen Kartenspiel-Abend verbracht. Es war sehr schön, endlich mal mit verschiedenen Leuten was gemeinsam zu machen.

Mittwoch: Richmond, Nelson Tahunanui Beach
Vormittags wollten wir ursprünglich wieder mit den Fahrrädern an den Strand fahren, aber ein paar fiese Wolken, düster und grau, haben uns die Lust verdorben, so sind wir mit Sachi zum Pack'nSave im benachbarten Richmond. Dort gibt es eine Mall, riesengroß, mit u. a. McDonalds und Pack'nSave. Auf der Fahrt dorthin hat es dann auch noch angefangen zu regnen, so war die Einkaufslaune umso größer! Nachdem wir dort auch einen Buchladen entdeckten sind wir gleich rein, denn ich schaute ja die letzten Wochen dauernd nach einem NZ o. Australien-Backbuch (weil ich zwar hier etliche Backbücher gefunden hab, aber alle aus UK oder Europa, mit Zutaten, die es hier nicht gibt!) damit ich dann mal hier was Richtiges backen kann. Nach längerem Stöbern fand ich dann eins aus Australien, namens "Sweet food" (süßes Essen). Dort habe ich nämlich u. a. einen Käsekuchen (hier gibt es keinen Quark wie in D, aber so was Ähnliches aus dicker Sahne, Cream Cheese) entdeckt. Max hat seine Sandale auch gleich reparieren lassen können, in 20 Min. war sie fertig und hat nur 10 $ gekostet. Ein Riemen vorne hatte sich von der Sohle abgelöst und die Sandalen sind superbequem und gut. Nach dem Einkaufen sind wir mit Sachi zum Strand gefahren. Da es vormittags geregnet hat, war es am Strand extrem windig und dementsprechend wenig los. Am späten Nachmittag ist es noch schöner geworden, aber der Wind ist geblieben. Hier in Nelson ist die Luft extrem trocken, so dass ich in der Nacht voll Halsweh bekam. Ich habe mir aber heute Lutschtabletten gekauft, hoffentlich helfen sie. Nach dem Strand sind wir wieder zum Hostel und haben uns was zum Essen gemacht. Danach habe ich noch den Käsekuchen gebacken (mit Cream Cheese u. Keksboden). Der Abend war wieder schön, diesmal waren noch Anna (aus Holland) und Sabine (aus D, Nähe Nürnberg) dazugekommen. Die zwei sind sehr witzig und es war schön, dass wir alle englisch reden mussten. Später kam noch Nick und Sachi dazu und wir 6 hatten einen lustigen Abend. Auf Nacht haben wir dann den Käsekuchen untereinander aufgeteilt, alle waren begeistert von ihm! Er hat total anders geschmeckt als ich es gewohnt bin, aber im positiven Sinne. Auf dem Foto von links nach rechts: Sachi, Nick, Sabine, Anna, Max & ich (mitte: Käsekuchen!). :o)

Donnerstag: "Center of NZ", Maitai River Walk, Miyazu Japanese Gardens
Wir genießen die Zeit hier und stehen daher spät auf. Um Mittag rum sind wir auf dem in der Nähe gelegenen Hügel "Center of NZ" rauf. Nach ca. 30 Min. Fußweg sind wir am Lookout angekommen. Man hat einen schönen Überblick über Nelson, Hafen und Umgebung. Oben haben wir zu Mittag gegessen (Sandwich-Brote) und die Sonne genossen, denn heute ist es wieder sehr windig. Um einen Rundweg zu machen, sind wir einen anderen Walkway, den Maitai River Walk gegangen, denn es gibt zwei Wege die nach oben führen. Wir waren insgesamt ca. 1 ½ Std. unterwegs und es war wunderschön, mal sonnig, mal schattig. Wieder am Auto sind wir zu den Miyazu Gardens (Japanischer Garten) hingefahren. Er liegt außerhalb der Stadt, schön angelegt und recht groß! Wieder am Auto, hat Max bemerkt, dass seine Sandale wieder aufgegangen ist. Deswegen sind wir zum Warehouse und haben einen 2 Sek-Superkleber gekauft. Uns ist gleich aufgefallen, dass der Laden Mengen an Ostersachen bereits hat: Ostereier, leer u. gefüllt, mit Nüssen, sogar 50 cm große Osterhasen (40$) aus weißer o. Vollmilch Schoko! Am Abend hat dann der Max seine Sandale geklebt und wir haben uns wieder ne Suppe gemacht. Später machte der Max mit dem Oblog weiter, ich und Sachi haben uns an dem Puzzle, der seit einer Woche im Wohnzimmer am Boden liegt, rangemacht. Als wir fast aufgaben, bekamen wir Hilfe von Max und Nick. Aber, da es schon spät war, sind wir ohne das Puzzle zu beenden frustriert ins Bett.

Freitag: Cable Bay, Pepin Island, Cable Bay Walkway
Ich war sehr froh, dass ich endlich durchschlafen konnte, denn normalerweise hatte ich immer Hustenanfälle in der Nacht. Wir haben auf einer Karte hier entdeckt, dass es eine kl. Insel in der Nähe gibt, Pepin Island. Dort gibt es ein Walkway, aber als wir ankamen, war es Privatgelände. Nachdem wir uns nur mit dem Strand begnügen konnten, schauten wir noch mal auf die Karte und entdeckten auf dem Festland einen anderen Walkway, den Cable Bay Walkway. Es war sehr steil, aber wir sind tapfer rauf, es ging den Hügel hinauf durch Steppengelände mit Ziegen u. Schafen. Als wir oben waren, hatten wir einen schönen Ausblick, auch über Abel Tasman (Naturpark, hat ca. 4 Traks, die jeweils 3-4 Std. einfach dauern) in der Ferne. Wir konnten aber auch sehen, dass es regnet drüben und es allmählich zu uns rüberkommt. Nachdem es plötzlich immer windiger wurde, dass es uns schon fast weggeweht hätte, sind wir runter gegangen. Die Cable Bay heißt deswegen so, weil das erste Telefon-Kabel (zum Telegraphieren) von Australien ca. 1860 in die Cable Bay verlegt wurde. Wieder am Auto, waren wir froh, dass wir unten waren und sind zum Hostel.
Nach dem Essen, hat Max gekocht diesmal: Spaghetti mit Tomatensauce, haben wir uns an "unseren" Puzzle rangemacht, und tatsächlich mit Hilfe von Sachi haben wir es fertig gemacht!! :o) Wir waren sooooo froh, dass wir gleich ein Foto machten. Wir haben aber auch bis 11.30 p.m. ca. an dem Ding gearbeitet, und wollten es unbedingt fertig machen.

Samstag: Abel Tasman: Goat Track; Takaka, Collingwood
Weil wir heute auscheckten, sind wir früh aufgestanden. Nach dem Frühstück haben wir uns noch von Sachi verabschiedet, Nick war leider in die Arbeit gegangen. Es war wirklich bis jetzt das netteste Hostel, mit wirklich nettem Staff (Tara & Bill aus US)! Entlang der Küste nach Westen fuhren wir durch Richmond, machten einen kurzen Einkaufstop bei Pack'nSave und fuhren nach Takaka weiter Richtung Norden. Wir hielten einmal an, ein wunderschönes Lookout namens Hawkes, Nähe Ngarua Caves, wobei man 400 m gehen musste, verschaffte uns wieder ein Überblick über die schöne Gegend bis hin zum Meer. In dieser Region wird viel
angebaut, wir sahen oft Wein und Äpfel. In Takaka bogen wir auf die Straße nach Totaranui, Abel Tasman ein. Bis nach Totaranui war eine ca. 10 km recht enge Schotterstraße zu fahren. Abel Tasman ist ein Nationalpark, welches unzählig viele schöne Buchten und Strände hat, man kann den Coast Track in ca. 2-3 Tagen machen. Die kürzeste Strecke ist von Awaroa nach Totaranui, 1 Std. Diese haben wir gemacht, man kommt an 3 goldene Strände (richtig camel-gold-farbener Sand) an, Totaranui Beach, Goat Bay, Whaiharakeke Bay, die mit steilen Pfaden durch den Wald verbunden sind, ein Strand schöner wie der andere. Man hat wunderschöne Aussichten von oben und vom Strand. An den Buchten und Stränden ist meist gar nichts los, wir trafen bloß ein paar Backpacker, die diese Tagestouren machen, aber es ist fast schon zu kalt um zu baden! :o( Wir haben einmal auch einen einsamen Vogel gesehen, der irgendwie verloren aussah, später schauten wir nach, es war ein "Genet", der hier beheimatet ist. Uns hat dieser 2 Std. return Walkway gelangt, und wir sind glücklich zu unserem Auto zurück. Fast schon auf Nacht sind wir kurz vor 7 in Collingwood, im Somerset House Hostel angekommen. Total überrascht trafen wir hier Anna & Sabine wieder!! :o) Zur Feier des Tages saßen wir bis spät und ratschten, aber diesmal haben wir auch Adressen ausgetauscht! Es ist sehr nett und lustig mit ihnen zusammen zu hocken.

Sonntag: Golden Bay: Puponga, Fossil Point
Nach langer Zeit haben wir hier im Hostel Frühstück dabei und wie uns gestern Anna gesagt hat, backen die hier ihr Brot selbst (Brotbackautomat). Leider ist heute aber was mit dem Brot nicht gegangen, und wir mussten alle Müsli essen, was nicht schlecht war! Nachdem wir länger überlegten sind wir dann doch noch zum Farewell Spit rauf gefahren. Zuerst ging ein steiler Weg auf einem Hügel rauf, da hatte man einen guten Blick über die gesamte Region und dem Farewell Spit. Nachdem wir wieder unten waren, sind wir noch zum Fossil Point gegangen.
Ein schöner Weg durch Wiese mit Schafe, Kühen und Wald sind wir zu einem wunderschönen Sandstrand gekommen (wieder nix los). Der Strand war ewig breit, es war gerade Ebbe, und schön lang. Wir sind entlanggelaufen, um weiter hinten dann ein paar Riffe zu sehen, da klebten Muscheln dran! Da grad Ebbe war, konnte man wirklich die ganzen schwarzen Muscheln sehen, zuerst dachte ich es ist einfach nur Felsen, wenn man aber ganz genau hinschaut, sind es ganz winzig kleine Muscheln! Fantastisch. Wir sind ein Rundweg gegangen, und die andere Strecke hinter dem Strand war nicht so schön, dafür sind wir ewig lang durch Wattenmeer (oder Dünen) gegangen und haben wieder Muscheln gesehen, diesmal am Boden liegend und weiß. Manche geöffnet oder noch geschlossen. Am Abend haben wir uns eine Avocado-Paste gemacht (Rezept haben wir von Nick) und es hat sogar mir geschmeckt! Aber hier schmecken die Früchte einfach reifer als in D! Die Avocados sind hier total weich und haben eine braune Schale.
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Coming sometime...