Markus & Blanca - Round the World

Willkommen zu Markus' und Blanca's Blog der großen 2006 Weltreise über NY, LA, Nadi/Fiji, Neuseeland, Australien, Singapur

Welcome to Markus' and Blanca's Blog of the great World-Tour 2006 - NY, LA, Nadi/Fiji, New Zealand, Australia, Singapore

Sonntag, April 23, 2006

10. Woche Neuseeland - Südinsel


Montag, 17. April 2006 bis Sonntag, 23. April 2006


Montag, 17.4.06: Queenstown, One Mile Track, Skyline Complex, Luge Ride
Genau um 8 Uhr in der Früh hat meine Ma angerufen. Die Freude war groß, man hat
sich doch schon lang nicht mehr gehört, außerdem war die Laura auch dran. Da war man dann gar nicht mehr enttäuscht, dass man nicht mehr schlafen konnte! ;o) Nach dem Frühstück sind wir erstmal wieder in die Stadt, zum Internetcafe. Nach 2 Std. Blog und Emails sind wir nachmittags zu einem Track aufgebrochen. Der One Mile Track geht durch Nadelwald und schöne Steinformationen steil entlang einer alten Pipeline hinauf zum Skyline Complex. Dieser ist oberhalb von Queenstown, man kann auch mit der Gondel hinauffahren, dort gibt es ein Restaurant, Cafe & Snacks, Souvenir Shop und man kann diverse Sachen machen: Paragliden, Bungi jumpen, Luge fahren und die geilen Aussichten auf Queenstown genießen. Ca. 45 Min. sind wir den Track raufgegangen, durch schoensten Nadelwald, der mündet aber auf die Skyline Access Rd und nach 1 ¼ Std. waren wir oben! Nass geschwitzt aber glücklich. Man kommt direkt an den Luge Tracks an und geht dann ins Lokal hinein. Zuerst haben wir uns ne Steak&Cheese Pie gegönnt, dann ein Vanilla-Milk-Drink und der Max ist die zwei Tracks Luge gefahren. Luge ist ein 3-wheeled-cart (Fahrgerät mit 3 Räder) und man kann zwei Strecken fahren mit ihm, einen Scenic Track, leichter und schöner und einen Advanced Track, der schneller und abenteuerlustiger ist. Man fährt am Hang entlang der kurvigen Fahrbahn hinunter, dann mit einem Sessellift wieder rauf. Nach dem ganzen Spaß haben wir den Rückweg mit einer Pommestüte angetreten, diesmal waren wir ganz schnell und sind nur die Skyline Access Rd gegangen. Als wir unten waren, waren wir so voll, dass wir beschlossen, heute nix mehr zu essen. Wir essen sowieso zu viel in letzter Zeit! :o) Da haben wir uns nur mit unserem Puzzle aufs Zimmer verzogen und gepuzzelt, später hat der Max sein Wissensbuch gelesen und ich ... *ratet mal?* :o) Blog geschieben und Fotos sortiert! ;o) Später hab ich noch in meinem Kochbuch nach tollen Rezepten gesucht und einen schönen Einkaufszettel gemacht, man das Buch ist echt toll! Freu mich schon aufs Kochen! :o)

Dienstag, 18.4.06: Queenstown, Lake Wakatipu, Manapouri
Nach dem Auschecken in der Alpine Lodge, sind wir den SH6 Richtung Süden gefahren, entlang des Lakes Wakatipu. Es gab ein paar schöne Aussichtspunkte. In Lumsden wechselten wir auf den SH94 Richtung Te Anau. Wir wollten ja nach Manapouri. Es gab leider nichts auf dieser Strecke außer Landschaft zum Anschauen. Keine Walks, Falls oder ähnliches, so waren wir doch recht schnell bei der Kreuzung nach Manapouri. Kurz vor Manapouri kam schon unser Hostel, Freestone Bpks. in Sicht. Wir fuhren aber nach Manapouri hinein, schauten uns kurz um und fuhren dann zum Hostel. In Manapouri gibt es nicht wirklich was zum Anschauen, es gibt eine Beach, die am Lake Manapouri ist. Wir fuhren auch nach Pearl Harbour (Anlegehafen hier *lol*) und schauten nach Infomaterial über den Doubtful Sound, denn von hier aus wird abgelegt. Wir fanden nicht wirklich viel Material, einzig von real Journey, eine Schiffgesellschaft. Im Hostel redete Max mit Jimmy, unserem Host. Wir waren ja nicht so entschlossen was wir machen wollten und wann. Als wir uns dann einigten, eine Overnight Cruise von real Journeys zu machen, war diese bis Sonntag ausgebucht! Super. Jimmy hat uns eine andere Gesellschaft empfohlen, er hat die Reise auch mal mit denen gemacht und fand sie super. Also fragten wir bei denen an und sie hatten für morgen sogar was frei. So entschieden wir uns gleich für morgen/übermorgen die Fahrt zu machen. Deep Cove Charters Ltd. ist eine Gesellschaft von Chris & Diane und sie fahren mit bis zu 6 Leuten auf einem Boot (M.V.Flyer, 12.2 Meter Dorado Design) den Sound hinauf und herunter. Nachdem der morgige Tag geklärt war, klärten wir mit Jimmy, dass unser Zeug (Koffer, Lebensmittel) bei ihm im Haus bleiben kann, dann wissen wir wenigstens, dass es sicher ist und wir es nicht alles im Auto übernacht lassen müssen. Vor allem für die Lebensmittel wäre es blöd! Wieder rauf in unserer 'Heron Lodge' (Reiher Lodge Hütte) haben wir bis zum Abendessen gepuzzelt. Zum Essen haben wir diesmal was ganz außergewöhnlich Gutes gemacht: Hähnchenfilet mit Weißwein-Senf-Sauce, grünen Bohnen und Kartoffelbrei! ;o) Man das hat ja vielleicht geil geschmeckt, wir haben noch ein Gläschen Wein dazu getrunken, hat echt gut gepasst.

Mittwoch, 19.4.06: Manapouri Pearl Harbour, Doubtful Sound














Ganz pünktlich sind wir heute um kurz vor 9 am Pearl Harbour Hafen von Manapouri gewesen.
Kurz nach 9 kam dann Diane und begrüßte uns, danach stiegen wir in ein kleineres Fischerboot und fuhren den Lake Manapouri hinauf. Außer uns fahren noch 2 Mädls (Anika & Karolin) auch aus Dt. mit! Nach einer Std. sind wir am unterirdischen Kraftwerk angekommen, man sieht nur ein bisschen was, die Strommästen, Kabel und man kann erahnen wo die 7 Turbinen sind, weil 7 Betonschächte nach unten gehen. Das Kraftwerk ist direkt am West Arm, die kl. Anlegestelle für alle Boote hier. Das Kraftwerk ist ca. 150m tief im Granit vergraben, eine 2km lange Roehre fuehrt fuer Lkw nach unten. Es produziert 750MW und das Wasser wird ueber einen langen Tunnel nach Deep Cove geleitet. Von Chris wurden wir dann mit einem Mini-Bus abgeholt, da dachte ich: 'Oh je!' weil es nach Fisch gerochen hat und ne Menge Sandflies innen drinnen waren. Man fährt wieder ca. 30 - 40 Minuten durch den Regenwald, sonnig war es ab hier nicht mehr. Wir sahen ein paar schöne Wasserfälle, große Flüsse und endlich dann Deep Cove von oben, von einem Lookout. Deep Cove besteht aus ein paar Huetten, einem Backpacker und eine fuer Schueler! Als wir am kl. Hafen ankamen waren wir schon am Doubtful Sound. Chris lud uns schnell ab, holte das angelegte Boot (Flyer) vom Hafen und lies uns einsteigen. Es war richtig gemütlich dort, Platz genug für alle! Kurz nach dem ablegen gab's Mittagessen: Crayfish (Languste) mit Salat und Toast. Obwohl ich ja kein Seafood mag, hab ich es gegessen, es hat auch gut geschmeckt, aber ganz wohl war mir nicht bei dem Gedanken, denn die andere Hälfte der Languste war samt Kopf (und Augen!) auf einer Platte schön dekoriert, das Fleisch hintenrum. Danach gingen wir nach oben an die Rehling. Es war nett, obwohl es geregnet hat. Oben kann man auch lenken, es ist überdacht mit 3 Sitzen. Wir sahen viele schöne Wasserfälle, teilweise fuhr Chris richtig nah ran, einmal sogar dachten wir: "So jetzt kracht's!" Aber nix passierte, das Boot stoppte ca. 50 cm vor dem Felsen! ;o) Und wir konnten geile Wasserfall-Aufnahmen machen. Es ging immer so dahin, durch die schönen Fjorde des Doubtful Sounds. Zwischendurch hat es auch mal gewaltig geschüttet, da sind wir lieber wieder hineingegangen. Am Nachmittag hat es nur noch selten nicht geregnet, aber es war gut, das hat dem ganzen einen gewissen Charme gegeben. Irgendwann hat plötzlich Karolin 'Delphine!' gesagt, so waren alle wachsam um die schönen Geschöpfe zu sehen. Als unsere Hoffnung schon fast dahin war, kamen plötzlich 4 links vom Boot und schwammen neben dem Boot mit! :o) Das war so schön! Ich hab ja noch nie live Dolphins gesehen! Und die Fotos sind nicht toll geworden! ;o( Leider sind sie nach einigen Sekunden unter dem Boot verschwunden. Es war überall min. 100 m tief, es ging aber auch bis 400 m runter teilweise! Der Wind nahm zu, so dass wir eher drin wie draußen saßen. Irgendwann sind wir ans 'Ende' des Sounds gelangt, dort gabs auf ein paar Felseninseln Seelöwen zu bestaunen. Manche haben auch im Meer gespielt. Nach einem heißem Kakao und Keksen haben wir Fischen probiert. Chris hatte sogar richtige Angelruten da, war gar nicht so schwer. Zuerst hat der Max mehrere male gefischt. Hier geht es ganz schnell, man merkt schon während dem Herunterlassen, dass was anbeißt, so hat man immer alle paar Minuten einen Fisch dran. Leider nicht immer einen, den man essen kann und der schon groß genug ist! :o( Wir haben fast immer kl. orange-rote Fische dran gehabt, die nur als Futter zu gebrauchen sind. Max hat sogar mal einen rosa-roten Fisch gefangen, der arme hat plötzlich zum Spucken angefangen, dann hat uns Chris erklärt, dass der Fisch weit unten lebt und es sein Magen nicht verträgt wenn er zu schnell raufgeholt wird, so ist sein Magen zum Mund rausgeplatzt! ;o( *ihhh* war aber nicht so eklig als es sich anhört! Naja, nach längerer Fischerei hat die Anika 2 Blue Cod (muss min. 33 cm lang sein!), Karolin 3 und Max zwar einen Blue Cod, der aber zu klein war, gefangen! Ich habe später auch mein Glück versucht und nach etlichen orange-roten kam dann auch ein schwerer Blue Cod! ;o) Nach einer weiteren Fahrt kamen wir an einer schönen Felsenwand an, da lief das Wasser an der gesamten Breite den ganzen Berg herunter! Das hat so schön ausgeschaut!!! Es waren zwei nebeneinander liegende breite Wasserfälle, die wirklich sehr schön waren, Chris fuhr wieder sehr nah hin, sodass man raufschauen musste, was noch beeindruckender war (Wasserfälle Fotos unten). Leider war es zu bewölkt um einen Sonnenuntergang zu sehen, aber um ca. 7 Uhr war es bereits dunkel. Wir legten in einer Bucht an, man hat schon nix mehr draußen gesehen, nur Umrisse von Bäumen und in der Nähe hat ein Wasserfall geplätschert. Chris hat dann Abendessen für uns gekocht und währenddessen haben wir ne Art Tuc-Kekse mit Käse, Tacos und Thunfisch-Tomaten-Dip als Snack bekommen. Natürlich hatten wir dadurch umso mehr Hunger auf das Abendessen! ;o( Es gab selbst gefangenen Blue Cod, gebraten mit Veggis, kurzgebraten (lecker, so schmeckt mir sogar Blumenkohl und Brokkoli!) und Wild (venison, Hirsch?) aus dem Ofen, dazu Nudeln mit Sauce. Sehr gut und zu viel für uns alle!

















Donnerstag, 20.4.06: Doubtful Sound, Te Anau, Homer Tunnel, Milford Sound













*Bilder oben sind vom Doubtful Sound heute morgen*

Das Boot (Flyer ist auf Foto unten!) hatte 6 bunk beds, d.h. 3 x 2 übereinander liegende Betten und wir dachten, oh je, zu wenig Platz!
Falsch gedacht! Wir haben super darin geschlafen, weich, groß genug. Das einzige was uns ein paar Mal aufgeweckt hat war heftiger Regen, größere Wellen, die gegen das Boot plätschern, Chris, als er aufstand und fischte und zum Schluss das Handy von Karolin, Wecker! Als wir alle aufstanden, kurz nach 7 war schon Frühstück für uns gedeckt. Ein fröhlicher Chris gegrüßte uns, das Wetter war schön, es regnete nicht mehr. Wir sind wieder an die Rehling rauf, der Morgen hier mit den sanften Farben hat auch was mystisches, wir sahen wieder die Valley, wo Jurassic Park gedreht werden sollte (man kann sich echt hier vorstellen, dass mal Dinosaurier gelebt haben koennten!) und schöne Wasserfälle. Überall fällt grad irgendwo ein Wasserfall herunter! Vor allem sieht man immer alles, von ganz oben an der Spitze bis unten zum Wasser. Um kurz nach 9 waren wir wieder in Deep Cove und es war irgendwie schade, dass es schon vorbei war! Der Rest ging ganz schnell, Bus wieder zu West Arm und die Fähre (diesmal real Journeys) wieder über den Lake Manapouri in 45 Min. zum Pearl Harbour. Wir haben noch der Karolin ein Cheesecake Rezept gegeben, dann haben wir uns von den beiden verabschiedet. Wir wussten nicht, ob wir heute noch zum Milford Sound fahren sollten, also entschieden wir uns zum Visitor Centre nach Te Anau (sprich: tiEnu) zu fahren. Nach einem kurzen Blick auf die Wettervorhersage für die kommenden 3 Tage entschieden wir uns heute noch hinzufahren, da es ab 3 am morgen nur noch heftig schütten soll. ;o( In Milford haben wir uns den Sound angeschaut, nur vom Hafen, man sieht ja doch einiges (nur, dass es genau so aussieht wie Doubtful aber die Berge höher sind). Wir sind einen Walk gegangen, den Milford Foreshore Walk. Vom Ufer aus kann man einen schönen großen Wasserfall sehen, der auf der anderen Seite ist. Ansonsten sieht man wieder den Beginn vom Sound. Also: Sounds sind Fjorde, die durch einen See entstanden sind, Fjorde sind welche die durch Gletscher entstanden sind. Eigentlich sind die Doubtful und Milford Sounds keine Sounds sondern Fjorde! Da aber die Leute, die sie damals benannt haben nicht gewusst haben, wie sie entstanden sind, haben sie sie Sounds benannt. Genauso ist es mit Lake Te Anau, riesiger See, der auch 'Fjorde' hat, auch Fjorde genannt werden, es aber Sounds wären, da sie durch einen See entstanden sind! Verwirrung pur! *lol* Auf dem Weg zurück haben wir uns noch ein paar Sachen angeschaut. Man fährt durch den Homer-Tunnel bevor man in Milford ankommt, da gibt es die gleichen Berge wie im Milford Sound samt den Wasserfällen, aber auf dem Trockenen! Wieder läuft der diesmal dünne Wasserfall der ganzen Länge der Berges nach unten und bildet einen Fluss. Weiter draußen war ein Fluss mit einem 'Chasm' (steiniger Fluss, der über und an den Steinen und Felsen kräftig nach unten fließt!) an der 'Tutoko Bridge' zu bewundern. Als nächstes hielten wir am wirklichen 'The Chasm' an. Es ist ein Wasserfall/Fluss, der sich den Weg nach unten durch die Steine 'gefressen' hat. Es haben sich mehrere Höhlen gebildet, sodass nun die Felsen und Steine dort Mulden und große Löcher haben, was wunderschön ausschaut. Entlang der Valley fährt man noch an zwei Seen vorbei und dann ist man wieder in Te Anau. Nach einem kurzen Einkauf in 4 Square sind wir direkt am Lake Te Anau, wo grad Sonnenuntergang war, zum Hostel gefahren, haben gekocht und gegessen. Es gab Cajun-Hühneroberschenkelfilet (ohne Knochen und Haut, kann man hier kaufen!) mit buntem Salat aus Mais, grünen Bohnen und Veggis, Eiern und Kartoffeln mit süßem Curry Dressing. War echt gut!

*Bilder unten sind vom Milford Sound Foreshore Walk*













Freitag, 21.4.06: Manapouri, Borland Nature Walk, Lake Monowai, Clifden Suspension Bridge, McCrackens Rest, Monkey Island
Heute fuhren wir die Southern Scenic Route nach Süden. Es gibt diesmal immer wieder was zum Anschauen. Zwischen Manapouri und Clifden ist der Lake Monowai, da fährt man 8 km auf 'unsealed Road'. Dort haben wir den Borland Nature Walk gemacht, ca. 1 Std. return wenn man alle Punkte anschaut und liest. Man kann alte Buchen anschauen und man hat sogar ne Skala dabei zum Abmessen wie alt sie sind (bis 500 Jahre). Weiter ging's zum Lake Monowai, unspektakulär und nicht besonders schön! Dafür hatten wir aber biestige Sandflies im Auto. Bei Clifden war dann eine schöne alte Brücke, 1898 gebaut, zum Anschauen. Als wir schon im Süden waren und entlang der Küste fuhren, gab es einen Lookout, McCrackens Rest. Man kann von hier aus in allen Richtungen bei gutem Wetter was sehen. Wir sahen aber heute keine Inseln (Solander & Steward) weil es dunstig war. Das ließ allerdings die Küste mit ihren weißen aggressiven Wellen mystisch ausschauen. Zum Schluss fuhren wir noch zur Monkey Island hin, ne 'tiny' Insel die vom Festland aus bei Ebbe zugänglich ist. Oben auf der kl. Insel gibt es einen Viewpoint. Wir sind über die Felsen und Wellen bei Ebbe drüber und haben uns die Gegend angeschaut. Man hat den Eindruck, dass man an der Westküste ist! Nach einer kurzen Fahrt erreichten wir dann Colac Bay und unser Dustez Bak Paka's. Auf dem ersten Blick hat es komisch ausgeschaut und uns an Springfield erinnert, aber es war dann ganz toll. Es gibt hier nämlich auch Tiere zum Füttern, ne wuschlige Ziege und ein süßes Ponny. Ein paar Hühner laufen auch rum. Wir haben uns nach dem Füttern in die Lounge gehockt und Blog geschrieben oder Tagebuch verschönert, Fotos sortiert.

Samstag, 22.4.06: Colac Bay, Riverton, Invercargill
Das Bett war diesmal so bequem, dass wir heute bis halb neun geschlafen haben. In der Nacht hat es angefangen zu regnen und bis heute Morgen kaum aufgehört. Es hat so düster ausgeschaut und ist regnerisch. Wir entschieden uns, nach Invercargill zu fahren. Auf dem Weg hatte es nur wenig geregnet, bis es dann irgendwann aufgehört hatte. Der SH99 war schön zum fahren, vor allem da alles in der Gegend bei Riverton im Dunst langsam verschwand. Man hatte den Eindruck es wäre erst Sonnenaufgang gewesen. In Invercargill sind wir erst zum i-Site gefahren, dann zum Pak'nSave. Nach einem etwas teueren Einkauf stellten wir fest, dass allgemein hier die Preise höher sind als in anderen Städten bisher. Wir schauten bei einem BBH-Hostel vorbei um zu schauen, ob für morgen Nacht was frei ist. Es war, wir buchten gleich. Danach fuhren wir wieder zurück zur Colac Bay. Zum Kaffee machten wir uns eine halbe Pavlova, die ist hier total beliebt (wurde ja auch von NZländern erfunden zu Ehren von Ballerina Anna Pavlova) und sie war wirklich gut zu unserer Überraschung. Wir haben noch relaxed heute, haben uns noch einen Snack gegönnt und fern geschaut.

Sonntag, 23.4.06: Riverton, Hilltop Lookout Track, Howells Point, Invercargill
Obwohl wir auch diesmal wunderbar geschlafen haben, haben uns ein paar laute Stimmen um kurz nach 8 aufgeweckt, Leute die abgereist sind. Nun ja, schon wach haben wir den Tag genutzt. Nach einem tollen Spiegelei-Frühstück sind wir nach Riverton aufgebrochen. Dort gibt es ja wie schon berichtet tolle Aussichten und wir wollten heute einen Walk machen. Als wir wieder den SH99 fuhren, kam heute ein ganz anderes Bild, nicht düster und schläfrig sondern sonnig und schön! Umso mehr Spaß zum gehen. Am Parkplatz angekommen fiel uns gleich auf, wie windig es doch ist. Oben am Lookout hatten wir wirklich eine fantastische Sicht, leider hat sich die Stewart Island auch diesmal versteckt, ansonsten haben wir sogar einen Regenbogen gesehen (dabei hat es gar nicht geregnet gehabt!). Wieder unten sind wir die Promenade-Str. bis ans Ende gefahren, zu Howells Point. Dort gibt es wunderschöne Beaches, mit vielen Steinen und Cliffs. Es gab auch eine Kolonie von diesen komischen Vögeln, die aus Stewart Island sind (siehe Foto), die Stewart Island Shags. Wir sind noch den benachbarten Hügel hinaufgegangen, da kann man einen schmalen Weg zum Lighthouse gehen. Der kl. 'Leuchtturm' war wieder neumodisch und eigentlich nur zweckmäßig. Wir hatten aber sehr gute Sicht von oben, obwohl uns der Wind schon fast weggeweht hätte. Nach dem sind wir über einen kurzen Stopp in einem Paua-Shop (übrigens Paua heißt auch Abalone! auf dem Foto könnt ihr sehen, wie sie ausschaut wenn man sie im Meer findet, nämlich weiß und wenn sie bearbeitet wurde, blau) nach Invercargill gefahren, haben uns in unser Hostel, Kackling Kea eingecheckt und sind in die Stadt gegangen. Wir haben natürlich wieder ein Internetcafe gefunden und so unsere nächsten Std. vertrieben. Mir schreibt ja nun auch Sachi brav, so muss ich immer schön berichten wo wir gerade sind, sie mir auch. Wieder im Hostel haben wir uns was zum Essen gemacht, diesmal eigene Burgers mit Salat! :o) Die waren so dick, wir konnten sie kaum essen, aber sie waren viel besser wie die von Mäcci. Ich hab noch gepuzzelt während Max gelesen hat.


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Moday, 17th April 2006 till Sunday, 23rd April 2006

Monday, 17.4.06: Queenstown, One Mile Track, Skyline Complex, Luge Ride
My mom called me exactly at 8 am today. Big surprise and joy, we didn't spok for long time and my sister Laura was also on the phone. I was not that disapointed that i could not sleep late today. ;o) After the breakfast we went to the city, to the Internetcafe. After 2 hrs blog update and emails we drove to a track in the city. The One Mile Track goes through needle forest with beautiful rock formations. The track goes really steep up the hill along an old pipeline to the Skyline Complex. The Complex is above Queenstown on the hill, you can go there by Gondola or by foot. Up there is a restaurant with Cafe and snaks, Souvenir Shop and you can do a lot of things there: paragliding, bungi jumping, driving Luge and enjoy the impressive views form its plattform. Over 45 minutes we went this nice needle forest track to the end, the end is the Skyline Access Rd and after 1 ¼ hrs we we reached the top. We were very wet but happy. You arrive the Complex from the back and you can see the Luge tracks. We went to the plattform to have a beautiful view and went to the Souvenir Shop, expensive but nice. After that we treat ourselves with a hot steak&cheese pie and later with a Vanilla-Milk-Drink. Max wanted to drive Luge (that's a 3-wheeled-cart). You have two different tracks which you can choose between: the scenic track, easyer and nicer and the advanced track, faster and with more adventure. You drive down the slope along the twisty track and when you're done you take a lift up to drive an other time. After this big fun we went the Skyline Access Rd down with our ordered 'takeaway' fries bag. We were very full when we reached our car, so we decided to eat nothing for dinner. We eat a lot in the last time :o) I made my jigsaw puzzle and Max read his 'knowlege about everything'. Guess what i'd done after the jigsaw ... ;o) wrote blog and sorted photos! I surched also for recipes for dinner in my Fast Food Cookbook, i love this book! I'm so happy i have it, i can not wait to cook the recipes from inside! :o)